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Eine attraktive Kinder- und Jugendpolitik ist das Fundament einer weltoffenen und lebenswerten Stadt
Grüne Kinder- und Jugendpolitik hat nichts mit der Familienidylle der CSU zu tun. Hier ein bisschen mehr Erziehungsgeld oder längerer Erziehungsurlaub, dort die sogenannte Halbtagsgrundschule. Kosmetik, die die Wandlungen hinzu mehr vielfältigen Formen des Zusammenlebens in der Gesellschaft verkennt.
Grüne Kinder-und Jugendpolitik heißt Betreuungs- und Freizeitangebote zu schaffen - für Alleinerziehende, gemeinsam berufstätige Eltern und natürlich für die Kinder selbst. Denn gerade diese bedürfen heute mangels Geschwistern der Gruppe, um mit Gleichaltrigen spielen zu können und Auseinandersetzungen zu lernen. Auch müssen wir vermeiden, daß die Kinder sich nachmittags selbst überlassen sind.
Deshalb brauchen wir endlich mehr mehr Hortplätze, flexiblere Zeiten bei der Betreuung, mehr Ganztagsschulen und mehr Krippenplätze ( nicht nach einem fiktiv gerechneten Bedarf von 20% der Kinder am Wohnort ),
Kinder und Jugendliche brauchen Platz, um sich entfalten zu können. Obwohl hier in den letzten Jahren einiges geschehen ist, brauchen wir noch mehr attraktive Spielplätze, wilde Freiflächen zum Entdecken, Höfe zum Spielen für Kinder und Kommunikationsplätze für Jugendliche im öffentlichen Raum. Jugendliche suchen häufig Begegnungsplätze zwischen Kommerz und Kultur. Deshalb ist die Erhaltung und der Ausbau von zeitgemäßen Jugendeinrichtungen und Zentren der Jugendkultur sehr wichtig.
Kinderpolitik ist aber nicht nur Politik für Frauen und deren berufliche Spielräume, sondern auch Politik für Kinder selbst, denn Kinder haben Rechte. Kinder mitbestimmen zu lassen, sie an Planungen zu beteiligen, und mit ihnen für ihre Rechte zu kämpfen, ist unser Ziel. So lernen sie auch den Umgang mit Demokratie als die StaatsbürgerInnen und WählerInnen von morgen.
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